Der Spiegel Dezember 1984

Reichsparteitag im Weltall

 

Nach 20 Millionen verkauften Büchern kommt der Science-fiction-Mythos vom Wüstenplaneten Dune ins Kino.
Mit einem Finanzaufwand von 42 Millionen Dollar und David Lynch als Regisseur bringt Hollywoodproduzent Dino de Laurentiis ("Die Bibel") wieder einen Mammut-Stoff auf die Leinwand, der bisher als unverfilmbar galt: "Dune - Der Wüstenplanet", nach dem Bestseller des amerikanischen Science-fiction-Autors Frank Herbert.
Dune
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Erst mal wurde die Wüste gefegt. 200 Hilfsarbeiter rückten aus, um siebeneinhalb Quadratkilometer Ödland unweit des Popocatepetl von Spinnen, Steinen und Gestrüpp zu reinigen.
Dann wurde der Parkplatz des Azteken-Stadions von Mexico City, eine der größten Sportarenen Lateinamerikas, zu einer Landebahn umgebaut. Und schließlich ließ Dino De Laurentiis, der endgültig letzte Tycoon, einen Stab von über 700 Filmwerkern, 50 Schauspielern und bis zu 20 000 Statisten aufmarschieren. Wieder einmal sollte, im Frühjahr vergangenen Jahres, das ehrgeizigste Projekt der Filmgeschichte realisiert werden: "Dune - Der Wüstenplanet", eine Weltraum-Oper nach dem gleichnamigen Kultbuch des amerikanischen Science-fiction-Autors Frank Herbert.

42 Millionen Dollar hat die Produktion gekostet. Wäre "Dune" nicht in den Churubusco-Studios, sondern in Hollywood gedreht worden, wäre der Film mit rund 75 Millionen Dollar zum teuersten Kino-Stück aller Zeiten geworden.

Einen "Film, wie noch keiner war", verspricht die 29jährige Raffaella De Laurentiis, die für ihren Vater das Tagegeschäft des Produzierens übernommen hat, und ahnt nicht, daß sie damit den deutschen Werbeslogan von Wolfgang Petersens Ende-Verfilmung zitiert.

Doch der Umfang der kosmischen Saga, deren Handlung im 11. Jahrtausend beginnt, schreckt die Käufer offensichtlich nicht: 20 Millionen Mal wurden die "Dune"-Bände bisher verkauft; es gibt sie in 14 Sprachen, darunter Japanisch, Serbokroatisch und Deutsch. In der Bundesrepublik beträgt die Auflage allerdings nur vergleichsweise bescheidene 200 000 Stück. Für seinen sechsten Band, der im kommenden Frühjahr erscheinen wird, hat Frank Herbert zwei Millionen Dollar Vorschuß bekommen.
Mit dem ersten "Dune"-Buch holte er sich zunächst absagen von 12 Verlagen und ließ es schließlich , 1963, häppchenweise in dem Science-fiction-Magazin "Analog" erscheinen. Erst zwei Jahre später kam die hardcover-Ausgabe heraus - in einem Verlag, der auf Reparaturanleitungen von Autos spezialisiert war.
Der Roman entpuppte sich, so das US-Magazin "Newsweek", als "ein Meisterstück an Timing": Mit seinen politischen Heilsversprechen und ökologischen Utopien, mit der Verherrlichung "bewußtseinerweiternder" Drogen und einem Mythen-Mix aus allen Weltreligionen traf Herbert Mitte der 60er Jahre den Zeitnerv wie kaum ein anderer Autor. 1966 wurde "Dune" als bisher einziges Buch gleichzeitig mit den beiden wichtigsten Science -fiction-Preisen ausgestattet, mit dem "Hugo" und dem "Nebula Award".
Der heute 64 Jahre alte Herbert lag immer schon gut im Trend. 1955, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, veröffentlichte er seinen ersten Roman, den antikommunistischen Propaganda-Reißer "Atom-U-Boot S1881". Und vor zwei Jahren, zum Aids-Angst-Boom, erschien "The White Plague", die Horror-Geschichte über einen Labor-Virus, der die halbe Menschheit- nämlich alle Frauen - dahinrafft.

Für generische Ausgewogenheit sorgte kurz darauf der fünfte Band der "Dune"-Serie, "Die Ketzer des Wüstenplaneten": Hier geht es um die Verschwörung einer feministischen Gruppe, die über ein ganz besonderes Herrschaftswissen verfügt: Die rebellischen Frauen kennen 51 erogene Punkte, 205 Positionen und 300 Stufen zur Orgasmus-Verstärkung.

 

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Aber auch diese jüngste Fortsetzung ist kopflastig wie der ganze sandige Zyklus. "Herberts Figuren" schreibt die "New York Times", "stehen in der Gegend herum wie Briefkästen mit versiegelten Umschlägen voller mysteriöser, tiefer Wahrheiten."
Also alles andere als ein Stoff fürs Action-Kino. Trotzdem versuchten sich Produzenten (zuerst Arthur P. Jacobs), Regisseure (Alexandro Jodorowsky) und Designer (H. R. Giger) seit Anfang der siebziger Jahre immer wieder an "Dune". Aber entweder waren die Gagenforderungen zu hoch (Salvador Dali soll beispielsweise ein Stundenhonorar von 100 000 Dollar verlangt haben). Oder die Drehbücher hätten nur in vielstündige Filme umgesetzt werden können. Denn in "Dune" passiert zwar relativ wenig, aber das sehr kompliziert.

Herberts feudales Weltreich des Jahres 10 191 wird vom Imperator Shaddam IV. beherrscht. Unsere heutige Welt gibt es nur noch als vage Erinnerung an das "Goldene Zeitalter der Erde", das irgendwann im Atomblitz zu Ende ging. Computer zum Beispiel sind längst passe, sind durch menschliche Denkmaschinen, "Mentate" genannt, ersetzt worden. Außerdem gibt es Lebewesen, die, nach viertausendjähriger Genmanipulation, alles wissen und vorauswissen können. Vor allem können diese "Navigatoren des Dritten Grades" den "Raum zusammenfalten", also mit Hilfe bloßer Willenskraft von A nach B durchs Universum kreuzen. Ansonsten sind diese Mutanten, die nichts Menschenähnliches mehr an sich haben, eher schwerfällig: Monstren mit verkümmerten Gliedmaßen und aufgeblasenem Schädel, die nur in Bassins voller Nährflüssigkeit lebensfähig sind.
Die Navigatoren sind die eigentliche Macht im galaktischen Staat. Neben ihnen wirkt noch - als Karikatur der Jesuiten - eine geheimnisvolle religiöse Schwesternschaft, der Orden der Bene Gesserit. Der Imperator Shaddam ist beider Spielball und kaum in der Lage, auch noch die verfeindeten Unterherrscher auf ihren jeweiligen Planeten zur Räson zu bringen. Gleichwohl wird die gesamte "Dune"-Belegschaft in einem Verlangen geeint: Alle wollen das "Spice", das "Gewürz", die "Melange". Diese Droge, die dauernde Jugend und prophetische Kraft verleiht, wird nur auf einem einzigen Planeten gewonnen, eben auf Dune. Dessen Wüsten werden außer von aggressiven, monströsen Sandwürmern nur vom aufsässigen Stamm der Fremen, der "freien Menschen", bewohnt. Sie organisieren den Abbau der "Melange", während die verschiedenen Herrscher um das Drogen-Monopol Krieg führen. Nach kaum zu entwirrenden Intrigen landet der junge Paul Atreides auf dem Wüstenplaneten, nascht vom Gewürz und wird zum Heiland, zum Messias, den der Schwesternorden prophezeit hatte.
Gemeinsam mit den Fremen, die ihn als Führer verehren, zähmt er die bis zu 450 Meter langen Sandwürmer und bläst zum Heiligen Krieg gegen die Mächte der Finsternis. Vor allem gegen den gierigen Baron Harkonnen, der - klar doch - mit Vornamen Wladimir heißt. "Ach, die Leute lesen da rein, was sie wollen", sagt Herbert, wenn ihm vorgeworfen wird, er betreibe Führerkult. Er hegt ein fast anarchisches Mißtrauen gegen Herrschaft: "Nixon etwa ist mir der liebste Politiker, weil er unseren Glauben in die Politik zerstört hat."
Andererseits, gegen einen "Führer, der recht hat und ehrbar ist", hätte er nichts einzuwenden. Buchauszug: "Wenn Religion und Politik eins sind und von einem lebendigen Heiligen Mann geführt werden, kann sich ihnen nichts mehr entgegenstellen." Reagan-Wähler David Lynch jedenfalls hat, als Regisseur des "Dune"-Films, Herberts verquaster Ideologie eine eindeutige Zielrichtung gegeben: Der 38jährige Filmemacher aus Philadelphia, dessen 1976 entstandener Horror-Erstling "Eraserhead" heute noch dem Programmkino-Publikum den Schlaf raubt und dessen "Elefantenmensch" 1981 mit acht Oscar-Nominierungen geehrt wurde, hat auch, nach sieben Anläufen, das Drehbuch verfaßt. Frank Herbert findet es "wunderbar". Selten gab es so viel Eintracht zwischen einem Schriftsteller und seinem Regisseur. "Ich weiß", sagt Herbert, "da bin ich ein ziemlich seltener Vogel". Dabei hat Lynch auf einen zentralen Aspekt der Romanvorlage verzichtet, den ökologischen. Umweltprobleme sind Frank Herberts liebstes Hobby. Der ehemalige Journalist und Austerntaucher, Kriegsberichterstatter und Winzer, Computerfachmann und Religionswissenschaftler hat bei sich zu Hause, in Port Townsend im Staate Washington eine "Versuchsstation" eingerichtet. Mit ökologischem Landbau, Windkraft, Sonnenenergie und Biogas will er beweisen, "daß der Mensch im Einklang mit seiner Umwelt leben kann und muß". Ansonsten drohe die Ver-Wüstung. Diese Einsicht, so Herbert, sei ihm gekommen, als er vor fast 30 Jahren zum ersten Mal die Sanddünen von Oregon gesehen habe. Und damals habe er die ersten Ideen für seinen "Dune"-Zyklus entwickelt. Nichts davon in David Lynchs Kino-Adaption. Sie setzt ganz auf Heldenverehrung, aufgedonnertes Pathos, Kulissenzauber und Prunk. Gewissermaßen als Weihnachtsmärchen startet der Film Mitte Dezember gleichzeitig in den USA und Westeuropa. Aber was tatsächlich wie ein Märchen anfängt - vor bewegte Sternenhimmel erklärt eine liebreizende Prinzessin mit glockenreiner Stimme die Lage -, geht weiter mit Dialogen, die sich "anhören, wie Ronald Reagan diktiert" (so der Londoner Guardian"). Die Handlung steigert sich in einen "Hart-wie-Krupp-Stahl-Heroismus" ("Ich darf keine Schmerzen haben. Die Angst ist der kleine Tod, der zur Zerstörung führt") und endet wie die Verfilmung einer Sprechprobe aus dem Weißen Haus: Der ehrbare Führer Paul setzt gegen den finsteren Wladimir taktische Atomwaffen ein (im 11. Jahrtausend nicht vielleicht ein wenig antiquiert?), "um die Menschheit in ihre ewige Freiheit zu führen".
Wenig märchenhaft-kindgerecht sind auch Lynch ästhetische Vorlieben: "Wunden auf Haut", sagt er, "finde ich unglaublich schön." Wladimir hat gleich ganze Batterien von eiternden Furunkeln im Gesicht. Lynchs Schönheitsideal: "Ich liebe die Struktur einer Fabrik. Ich liebe Rauch am Himmel, und ich liebe Öl im Dreck. Und ich mag Drähte, und ich mag zerbrochenes Glas, und ich mag Schweiß und Pistolen. Ich mag ein kleines bißchen Blut und Spucke auf Beton." Die Dreharbeiten müssen für Lynch ein Fest gewesen sein: Ölige Dampfmaschinen stampfen durch seinen nachatomare Galaxis. Und wo doch schon durch ein schieres Wort gemordet werden kann, präsentiert er Kampfroboter, die für Schweiß, Blut und Spucke sorgen. Dieser Zukunfts-Entwurf lebt von der gleichen bombastischen Maschinen-Choreographie wie Fritz Langs "Metropolis" vor fast 60 Jahren. Der allerdings wollte nur ein Jahrhundert vorausschauen. Lynchs (und Herberts) Phantasie hat acht Jahrtausende zu überbrücken und rettet sich ins Dekor der vergangenen fünf Jahrhunderte: viel Messing, Leder und Eichenpaneel, und die Kostüme sehen aus wie von Hans Holbein d.Ä. gemalt. Science-fiction goes Renaissance. Oder auch Barock: Die Einfahrt eines stählernen Weltraumhafens ist von goldenen schnörkeln gesäumt. Oder Art deco: Viele der Lampen scheinen aus dem Empire State Building entliehen. Oder Wilhelminische Epoche: Im Kampfstand des Imperators Shaddam sieht es aus wie auf einer Kommandobrücke der kaiserlichen Marine. Vor allem aber Reichsparteitag: Wer Albert Speers Lichtdome mag, kommt hier auf seine Kosten. Man hört und staunt, wenn Raffaella De Laurentiis von dem Aufwand erzählt, der da mit den Kulissen getrieben wurde: 1200 Zimmerleute wurden gebraucht, um die Interieurs der vier verschiedenen Planeten, auf denen "Dune" spielt, aufzubauen. Allein für den Kaiserpalast mußten 24 000 Stalaktiten von Hand geschnitzt werden. 4000 unterschiedliche Kostüme wurden hergestellt. An einem, der Robe des späteren Heilands, haben neun mexikanische Schneiderinnen vier Monate lang genäht. Und wo, in den Außenaufnahmen, der gefegte Sand nicht echt genug wirkte, wurde künstlicher herbeigeschafft: drei Tonnen synthetische Mikrokügelchen. Man hört und staunt, aber man sieht das alles nicht. Das Intarsienleder etwa, das die Produzentin aus Italien einfliegen ließ, hätte auch aus Plastik sein können. Und der angeblich aufwendigste und komplizierteste Trick des Films ist auch der unspektakulärste: Die Fremen, die verschwörerischen Bewohner des Wüstenplaneten, haben - Folge der Spice-Droge - nicht weiße, sondern leuchtend blaue Augäpfel. Kontaktlinsen führten in dem tropischen Klima um Mexico City zu Entzündungen, und Farbe wollten sich die Darsteller auch nicht in die Augen träufeln lassen. Also wurde jedes einzelne Filmbild, auf dem ein Fremen zu sehen ist, in Handarbeit koloriert. (Derweil wurde in Hollywood die computergesteuerte Einfärbung von kompletten alten Schwarzweißfilmen vorbereitet.) Nun haben die Jungs also ganz blaue Augen. Na und.

Eindrucksvoller, weil so richtig pervers, sind da schon die Szenen, in denen sich David Lynch seinen Obsessionen hingibt. (Aber wer hätte nicht wenigstens ein leichtes Faible fürs Morbide.) Der Regisseur, der seine Karriere mit der Hundeschlachtung ("Eraserhead") begann, macht aus "Dune" nicht unbedingt einen Werbespot für den Tierschutzverein: Die böse Harkonnen-Sippe nascht frisch abgetrennte Rinderzungen, stärkt sich am Saft einer zerquetschten Maus oder muß, um ein bestimmtes Gegengift zu erlangen, eine magere Katze melken, die, zusammen mit einer Ratte, in einem Foltergerüst festgeschnallt ist. In solchen Sequenzen wird "Dune" zu einem "Eraserhead" mit tausendfachem Budget. Aber Beklemmung lösen sie nicht mehr aus. Ganz zu schweigen von jener Bereitschaft zum Mitleiden, mit der Lynch den mißgestalteten "Elefantenmenschen" gezeichnet hatte. In "Dune" provoziert er nur noch Ekel. Schon für diese, wenigstens diese Regung muß man dankbar sein. Jede andere wird von der hohlen Monstrosität des Szenarios erstickt: kein Weinen und kein Lachen ("In letzter Zeit ist alles so ernst hier", sagt Paul einmal).

Die ersten "Star Wars"-Filme waren so erfolgreich, weil sie mit einem Augenzwinkern inszeniert wurden. George Lucas kann sich selbst auf den Arm nehmen. Ein Dino kann das nicht. Je gewaltiger der Aufmarsch der Statisten, je pompöser das Crescendo des Soundtracks (eingespielt von den Wiener Symphonikern und dem Chor der Wiener Volksoper - und genauso klingt die Musik auch), je bombastischer die filmische Materialschlacht, desto flacher der Eindruck. Und Kyle MacLachlan, der junge Filmdebütant, der doch einen Messias spielen soll, hat nur ein energisches Kinn und ansonsten die charismatische Ausstrahlung von, sagen wir, Hans-Jochen Vogel. Nur Sting, der Leadsänger der Popgruppe Police, bringt als des Heilands Gegenspieler etwas selbstironischen Hintersinn und Sex-Appeal auf die Leinwand.
Der Rest ist braves Produzenten-Theater mit einer Reihe internationaler Stars: Francesca Annis, Linda Hunt, Freddie Jones, Jose Ferrer, Silvana Mangano (Frau De Laurentiis) oder Jürgen Prochnow, der durch "Das Boot" zu US-Ruhm gekommen ist. Auch der Stab ist hochkarätig besetzt. Die schwülstige Filmmusik zum Beispiel stammt, merkwürdig genug, von der amerikanischen Rockband Toto, und der Pop-Avantgardist Brian Eno hat das Hauptthema komponiert. Kit West ("Jäger des verlorenen Schatzes") war für die Spezialeffekte zuständig, Anthony Masters ("2001") für das Design, und Oscar-Preisträger Carla Rimbaldi, der Vater von E.T., hat sich unter anderem die gigantischen Wüstenwürmer ausgedacht, die den Wüstenplaneten bevölkern.
Sie sind die eigentlichen Protagonisten der Story, und wie bei solchen Großproduktionen üblich, wird auch dieses Getier demnächst im Miniformat in den Spielzeugläden zu haben sein. Nur: Die Sandwürmer sind zwar mindestens so häßlich wie der extraterrestrische Gnom E.T., haben aber keine treuen Glubschaugen. Und ob die Puppe des Barons Harkonnen mit ihren Eiterbeulen, aus denen eine schleimige Masse fließt, so richtig was zum Liebhaben ist?
Sinnvoller scheint da schon ein Angebot in amerikanischen Drugstores zu sein: "Dune"-Vitaminpillen.

Hartmut Schulze