Moviestar, Heft 211, April 1997

Lost Highway
Das Labyrinth des menschlichen Unterbewußtseins
Willkommen zu einer Reise in das finstere Labyrinth der menschlichen Seele. Seien Sie herzlich dazu eingeladen, in den Geist eines Menschen zu kriechen, der den Kontakt zur Realität, ja, zu sich selbst verloren hat. Sehen Sie die Welt durch seine verzerrten Augen. Während er vor dem Spiegel sitzt und sein Abbild anstarrt, ahnt er einen anderen, schrecklichen Teil seiner Persönlichkeit, zu dem er keinen Zugang zu haben scheint. Und doch spürt er instinktiv, daß, tief in seinem Unterbewußtsein versteckt, ein Monstrum in ihm lauert...
Fred Madison ist Jazz-Musiker. Die Beziehung zu seiner Frau Renee ist in eine Phase von Kälte und Entfremdung übergegangen. Abends muß er allein zum Auftritt im Club "Luna Lounge" gehen, denn sie hat keine Lust dazu. Als Fred nach seinem hinreißenden Solo zu Hause anruft, geht Renee nicht ans Telefon. Mißtrauisch kommt er heim, doch seine Frau schläft schon. In den folgenden Tagen erhält Renee immer wieder mysteriöse Videos. Das erste Mal wird ihr Haus von außen gezeigt, das zweite Mal wandert die Kamera bereits ins Schlafzimmer und wirft einen emotionslosen Blick auf das eingeschlafene Ehepaar. Die Polizei wird eingeschaltet, kann aber den geheimnisvollen Eindringling nicht ausfindig machen. Da trifft Fred auf einer Party einen mysteriösen Fremden, dessen Gesicht ihm auf schauderhafte Weise vertraut ist. Denn eines Nachts wachte er auf, blickte Renee an - und sie hatte für Sekunden das abweisende Antlitz dieses Mannes. Der Fremde scheint Fred zu kennen. Er behauptet, er hätte ihn bereits in dessen Haus getroffen und sei auch in diesem Moment noch immer dort. Der ungläubige Fred ruft zuhause an, jemand hebt ab, und die Stimme des Fremden, der vor ihm steht, meldet sich. Fred fragt den Gastgeber Andy, mit dem er einst seine Frau den Club verlassen sah, wer der Fremde sei. Ein Freund von Dick Laurent, antwortet er. Aber der sei doch tot, entschlüpft es Fred, der sich aber gleich danach gar nicht erinnern kann, jemand mit diesem Namen zu kennen. Am Abend checkt Fred das ganze haus. Als er sich nachdenklich im Spiegel betrachtet, reißt ihn ein Ruf Renees aus seiner Versunkenheit. Er steht auf und geht zu ihr in Schlafzimmer... Am nächsten Morgen findet Fred wieder eine Casette. Er legt sie ein und sieht sich selbst neben seiner brutal verstümmelten Frau. Entsetzt schreit er: "Reneeeeee----"
Lost Highway
Im Polizeirevier: Ein Cop geht auf den niedergeschmetterten Fred los und beschuldigt ihn, er sei ein brutaler Killer. Verzweifelt ruft dieser: "Ich habe sie nicht getötet. Sagen Sie mir, daß das nicht wahr ist!" Sagen Sie mir das... Verhandlung, Verurteilung, Todesstrafe, das Gefängnis, die Zelle, das Warten, immer wieder quälende Kopfschmerz-Attacken, dann das Traumbild einer brennenden Hütte: Die Flammen weichen zurück, Holz schmilzt wieder zusammen, das Gebäude entsteht aus dem in sich zurücksinkenden Feuer. Nun steht ein junger Mann am Rande des verloren durch Sträucher und Sandhügel ziehenden Highways. Ein Körper beginnt sich zu öffnen - immer weiter... Ein neuer Morgen: In der Zelle von Fred befindet sich nun dieser junge Mann. Die Gefängniswärter suchen entgeistert nach ihrem Gefangenen, doch von ihm existiert keine Spur mehr. Und der junge Mann hat keine Ahnung, wie er hierhergekommen ist. Sein Name ist Pete Dayton, er ist Automechaniker, lebt in einer heilen Familienwelt und hat eine wundervolle Freundin namens Shiela. Da er nichts auf dem Kerbholz hat, wird er freigelassen und kehrt in seinen Alltag zurück...
ERASERHEAD - ELEFANTENMENSCH - WÜSTENPLANET - BLUE VELVET - TWIN PEAKS - WILD AT HEART - LOST HIGHWAY: Die Phantasien des David Lynch entziehen sich auf magische Weise den traditionellen Formen des Erzählkinos und tauchen ein in eine Wunderwelt, in der mal das Märchen, mal der Mythos, mal der Alptraum regiert. Sein neuer Held Fred Madison erklärt den Polizisten, die wegen der mysteriösen Videos nachforschen, er besitze keine Kamera, "weil ich es vorziehe, die Dinge so im Kopf zu behalten, wie ich sie empfunden habe, und nicht so, wie sie sich tatsächlich ereignet haben." Im Gegensatz zum Leser von Romanen setzt der Betrachter von Filmen unwillkürlich voraus, die Handlung aus einer objektiven Perspektive zu erleben: Was man sieht, ist als gegeben zu betrachten. Selbst wenn sich Rückblenden (die ja von Natur aus subjektiv sind) als Lügen erweisen, wird das nur schwer akzeptiert, wie das Paradebeispiel Die Rote Lola von Alfred Hitchcock zeigt. Im Prinzip beruht noch heute fast das gesamte kommerzielle Kino auf diesem Prinzip und erzählt eine Aneinanderreihung äußerer Handlungen aus einem mehr oder weniger neutralen Blickwinkel. Sogar Filme wie Siesta, die ihre Helden in einer sich allmählich als Traumzone enttarnenden Scheinwirklichkeit agieren lassen, benutzen eine objektivierende Sicht, um den Zuschauer in die Irre zu führen. Anders so David Lynch. Schon sein Erstling ERASERHEAD präsentierte das Geschehen aus einem irritierenden Blickwinkel. Ein junger, introvertierter Mann sieht sich in einer tristen Umwelt von schauderhaften Mutationen umgeben. Wie fast alle Filme Lynchs war bereits dieser mysteriös. Am ehesten gewinnt man Zugang, wenn man die Handlung als radikal persönliche Erfahrung eines kranken Geistes begreift, wobei Lynchs Methode freilich zu vielschichtig ist, um mit einem simplen Symbolschlüssel vom Unfaßbaren ins Konkrete verwandelt zu werden.
Lost Highway
Auch seine späten Werke erinnerten an Träume (BLUE VELVET), oder Märchen (WILD AT HEART), und mit LOST HIGHWAY legt er nun wieder ein Werk vor, das auf den ersten Blick völlig wirr und dunkel erscheint und sich erst dann etwas erhellt, wenn man die Objektivität des Gezeigten in Frage stellt und die Handung als Ausgeburt eines aus der Bahn geratenen menschlichen Geistes begreift. Auch dann freilich lassen sich nicht alle Rätsel klären...
Pete Dayton bekommt es in der Autowerkstatt, in der er arbeitet, mit dem Gangsterboß Mr. Eddy zu tun, der Pete ins Herz schließt, weil er so gut Arbeit leistet. Die beiden Polizisten, die Pete beobachten, erkennen in Mr. Eddy eine andere Person: Dick Laurent! In LOST HIGHWAY scheint David Lynch auf den ersten Blick zwei völlig verschiedene Geschichten zu erzählen, die auf sehr dubiose Weise ganz vage zusammenhängen. Aber je weiter die zweite Geschichte voranschreitet, desto mehr Elemente aus der ersten Geschichte tauchen darin auf und irritieren den Zuschauer. Pete steht lange vor dem Spiegel und betrachtet sich. Pete hat wundervollen Sex mit Sheila und ist endlos glücklich. Pete hört ein Saxophon-Solo im Radio und dreht gequält den Sender weg. Pete begegnet Mr. Eddys Freundin Alice, läßt die wollüstige Blondine erst abprallen und schläft dann mit ihr. Sie sieht aus wie Renee ... In welcher Beziehung stehen diese beiden Geschichten miteinander? fragt sich der Zuschauer. Wie konnte sich Fred Madison in Pete Dayton verwandeln? Verwirrt die zweite Geschichte die erste oder entwirrt sie sie? Und welche Geschichte ist die wahre? Oder ist das ein und dieselbe Geschichte? Pete quält das Bild des sich öffnenden Körpers und das Video von der ermordeten Renee. Die Welt, in der LOST HIGHWAY spielt, ist bizarr und oft irreal. "Offiziell" ereignet sich die Handlung in Los Angeles, aber es ist nicht das Los Angeles, das wir von "objektiven" Unterhaltungsfilmen gewohnt sind. Diese Stadt ist ein verzerrtes Märchenreich voller Trugbilder und Schreckensgestalten. Und wie wir wissen, symbolisieren alle Märchen die verschlungene Welt des Unterbewußten. Ist das vielleicht der Schlüssel zu LOST HIGHWAY? Alice möchte, daß Pete ihr bei einem Raub helfen soll, der sie beide reich genug machen wird, um einfach wegzufahren. Das Opfer sei eh nichts wert, ein Porno-Produzent, der für Mr. Eddy arbeite und sie auf dessen Party gebracht habe, wo sie nackt auf dem Tisch zu tanzen habe. Der Name dieses miesen Kerls sei Andy... Die Märchenwelt, in der LOST HIGHWAY spielt, speist sich aus dem unwirklichen Schattenreich des deutschen Expressionismus und der düsteren Großstadtkulisse der Schwarzen Serie Hollywoods mit ihren eiskalten Vamps, psychopathischen Gangstern und verlorenen Träumern. Diese Mixtur wird mit den Stilbrüchen und Verfremdungseffekten erzählt, mit denen die französische Nouvelle Vage Ende der 50er Jahre das traditionelle Kino aufgebrochen hat. Bevor es zu dem Überfall kommt, bricht Sheila mit Pete, weil sie seine Veränderung spürt. Und Mr. Eddy, der etwas von Petes Affäre mit Alice zu ahnen scheint, droht im telefonisch und läßt dann einen Freund an den Apparat, der Pete zu kennen vorgibt und ihm ein schreckliches Ende ausmalt. Es ist jener mysteriöse Fremde, der auch über Fred Bescheid wußte... In jedem Märchen gibt es eine Macht des Bösen - im Extremfall Satan. Bei der erfolgreichen Mystery-Serie AKTE X stellt der berüchtigte Zigarettenraucher eine Art Teufel in Menschengestalt dar, und bei Lynch nennt sich die Figur des diabolischen allwissenden Fremden denn auch zeittypisch "Mystery Man". Ist er wie Louis Cypher in Alan Parkers Angel Heart der Leibhaftige persönlich oder gehört auch er nur zu den Ausgeburten eines kranken Geistes? David Lynch ist kein Regisseur wie der französische Autorenfilmer Jean-Luc Godard, de stundenlang abstruse Erklärungen seiner Filmbilder breitwalzt - und sein es nur, um seine Bewunderer zu verarschen.
Lost Highway

Lost Highway

Lynch schafft ein Kunstwerk im Bewußtsein, daß dessen Interpretation nicht seine Sache ist. Und er weiß, daß ein Film an Magie einbüßen würde, wenn er gänzlich in Worte übersetzbar wäre. In LOST HIGHWAY geht es - sogar Lynch läßt sich noch dazu herab, das zuzugeben - um Identität und Verlust derselben. Offenbar ist Pete Dayton eine Projektion von Fred Madison, ein neues Ich, das sich dieser schizophrene Mörder erschafft, um aus seiner tristen Realität auszubrechen. Fred Madison hat bereits verdrängt, daß er ein Killer ist, und schiebt nun in der Todeszelle sein ganzes verkorkstes Leben ins Nichts und erschafft sich eine neue Existenz: die des rundum glücklichen Mechanikers Pete Dayton. Aber das Grauen, das in Fred Madisons dunkler Seele lauert, durchbricht auch die Mauern, die Pete Dayton vor der Wahrheit schützen sollen, und materialisiert sich immer stärker in der Idylle mit Eltern und Freundin. Bis am Ende der Traum zerstört ist, Pete Dayton sich zurück- und Fred Madison sich weiterverwandelt... David Lynchs Werk ist eine Reise ins Unterbewußtsein, die sich in manchen Punkten gedanklich fassen und erklären läßt, in vielen aber auch verstörend und irritierend bleibt. Die letzten Fragen läßt der Film offen.

Ob sich Madison nun in einer höheren Realität (in welcher der Mystery man die Fäden zieht) oder nur in der Tiefe seines eigenen Gedankenwirrwarrs befindet, kann man genausowenig mit absoluter Sicherheit sagen wie, wo der Film beginnt, in die Welt eines Schizophrenen hinabzugleiten. Erst am Schnittpunkt in der Gefängniszelle? Oder ist nicht auch alles, was wir in der ersten Hälfte gesehen haben, schon die trügerische Ausgeburt eines sich seine Wirklichkeit zusammenbastelnden Menschen gewesen? Gibt es überhaupt eine feste Wirklichkeit oder nur ganz auf jeden einzelnen zugeschnittene Realitäten, die im Extremfall kaum Ähnlichkeiten miteinander aufweisen können? LOST HIGHWAY verlangt vom Zuschauer in erster Linie, die Bereitschaft, seine oberflächliche Logik zurückzuschalten und sich der Suggestivkraft von fremdartigen Szenen und Bildern hinzugeben. Wer dazu bereit ist, wird im wohl ungewöhnlichsten Kinofilm des Jahres 1997 ein Bildergedicht erleben, mit dem David Lynch all den zur Zeit populären phantastischen TV-Serien auf eindrucksvolle Weise demonstriert, was wirkliche Mystery ist.
Uwe Raum-Deinzer
Lost Highway







"Ich befinde mich selbst auf einem verlorenen Highway"
Interview mit "Mr. Eddy" Robert Loggia

Robert Loggia Sein Gesicht kennt jeder, doch nur die wenigsten wissen, wie er heißt. Rober Loggia ist der typische Nebendarsteller, der trotz weniger Auftritte zu beeindrucken weiß. 1930 geboren, studierte Robert Loggia Journalismus und nahm nebenbei Schauspielunterricht. Seine erste Rolle bekam er in Die Hölle ist in mir (1956) von Robert Wise. Popularität erreichte der New Yorker allerdings erst Anfang der Achtziger, als Vater von Richard Gere in Ein Offizier und ein Gentleman (1983), wofür er sofort eine Oscar-Nominierung erhielt. Es folgten Rollen in Der rosarote Panther wird gejagt (1982), Das Messer (1985), Das Ritual (1987) und Big (1988). Zuletzt sah man Robert Loggia als Julia Ormonds alten Daddy in Fräulein Ludmillas Gespür für Schnee sowie als General in Independence Day an der Seite von "US-Präsident" Bill Pullmann. Nun sind beide erneut im selben Film zu sehen. In David Lynchs LOST HIGHWAY spielt der Star als brutaler Gangsterboß Mr. Eddy eine Schlüsselrolle. Moviestar traf sich mit Robert Loggia in Berlin.

Moviestar: Sie haben sizilianische Vorfahren...
Robert Loggia Ja, deshalb komme ich auch gern nach Europa. Meine Eltern haben die alten Traditionen aus Italien an mich weitergegeben.
MS: Ist das auch der Grund, weshalb man Sie oft einen Mafiaboß spielen läßt?
RL: Kann sein, aber ich habe deshalb keinen Kontakt zur Mafia. Obwohl die Mafia ein Teil des amerikanischen Geschäftslebens ist. Aber es stimmt: Seit Beginn meiner Karriere bekomme ich solche Rollen angeboten. Es ist egal, wie man aussieht oder welche Ausbildung man hat, hast du einen italienischen Familiennamen, steckt man dich sofort in eine Schublade. So ist es auf unserer Welt: Jeder typisiert jeden.
MS: Gibt es Unterschiede, in einem Science-Fiction-Film wie Independence day und in einem Mystery-Thriller wie Lost Highway zu spielen?
RL: Es ist wie mit Äpfeln und Birnen. Roland Emmerich drehte einen Special-Effect-Film, sehr brillant. Doch Lost Highway ist etwas völlig anderes. Als ich das Drehbuch las, konnte ich es kaum abwarten, den überdrehten Mr. Eddy zu spielen. Das ist eine Rolle, wie man sie nur alle paar Jahre angeboten bekommt.
MS: Es war zu hören, daß Sie um diese Rolle kämpfen mußten...
RL: Nun, als David Lynch Blue Velvet (1985) drehte, wollte ich schon damals die Rolle, die dann Dennis Hopper bekam. Ich sollte statt dessen einen kleineren Part übernehmen. Doch ich mußte fast drei Stunden bei heißem Wetter warten. Ich war wütend wie ein alter Hund. Als er kam, ging ich ihm fast an die Gurgel. Das ist lange her, und ich hätte nie gedacht, David wiederzusehen. Der erneute Kontakt kam durch Pullmann, als wir gerade Independence Day drehten. Er meinte, Mr. Eddy wäre die passende Rolle für mich. Schließlich lud mich David Lynch ein. Wer weiß, vielleicht wurde ich auch nur besetzt, weil ich damals so ausrastete.
MS: Geraten Sie denn schnell in Rage?
RL: Wahrscheinlich! Nicht, daß ich solche Situationen suche, aber ich vertrage es nicht, beleidigt zu werden. Ich erwarte von jedem Respekt, denn so behandle ich ja auch meine Mitmenschen. Trotzdem kann ich sehr schnell ausfallende werden. Ich erinnere mich da an einen Fall an der High School. Ich war erst 14 Jahre alt, wir bekamen einen neuen Sportlehrer, der im Militärton schrie. Ich mußte schmunzeln, er kam auf mich zu, zerrte mich an meinen T-Shirt empor und brüllte, warum ich lachen würde. ich war so sauer, daß ich mich wehrte und meinen Lehrer schließlich verprügelte. Ein Temperament, von dem auch Mr. Eddy beherrscht wird.
MS: Haben Sie den Plot von Lost Highway auf Anhieb verstanden?
RL: Für mich hat die Story etwas Abstraktes. Doch in jedem Abstraktum steckt auch Realismus. Das Leben wird wie ein verlorener Highway betrachtet. Und so empfinde ich es auch manchmal. Wenn man älter wird, wird das Leben tatsächlich zum Lost Highway. Ich hasse die Tatsache, daß ich, wenn ich sterbe, keinen Kontakt mehr zu meinen beiden Töchtern hätte. Das fände ich sehr traurig, und dies verdeutlicht mir immer wieder, daß ich mich bereits auf dem Lost Highway befinde.

Das Interview führte Markus Tschiedert